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04 November 2014

Dinner menu

a simple one tonight
Red Wine Glas
You will see this recipe most likely again, one of the few I am able to reproduce properly

04 November 2014

vanhaksi meni

henkilötodistus, voi vi..tsi.

04 November 2014

Ise und Hagel

Heute gibts mal wieder das allseits bekannte Spiel mit dem schönen Anfang „Ick bün al dor!“ Weiter geht es später, denn „Ick bün al dor!“.
- jetzt ist später -
Was war da los?
Günstig einkaufen, Lachsfilet, bisschen fettig, aber ihan ok. Then there was a pussi of punajuurta.
Okay, machen wir mal ein Rezept.
Hase und Igel eben. Die Zutaten sagen: „Ick bün al dor!“, das Rezept hat hinterherzurennen.
Hier (tm) gibt es die berühmte lohikeitto, also das Ganze mal in Rote Bete-Version aufgesetzt. Zwiebeln grob hacken, in einen Suppentopf und mit etwas Öl glasig dünsten. Die gekochten und geschälten Wurzelknollen dazugeben, mit etwas kochendem Wasser aufgießen. Habt ihr eine gute Idee zum Würzen? Ich habe meine Squid-Fischsoße benutzt (die aus dem Asia-Laden,wo die Verkäuferin immer so mißtrauisch guckt, wenn man etwas länger durch die Regalreihen streift), außerdem habe ich nebenbei die Abfälle des Filets (Haut, Gräten) in einem zweiten Topf ausgekocht und zu einem kleinen Fischsud ausgelaugt. Den Sud in den Suppentopf abseihen, zu den gezwiebelten, gefischsoßten Knollen. Kartoffeln wären noch gut gewesen, aber das Ganze musste mal wieder in zwanzig Minuten über die Bühne gehen, nicht genug Zeit, um nebenbei Kartoffeln zu schälen und dazuzuwerfen. Dafür war zeitig etwas Lorbeerblatt in den Topf geherbstet, mit Katajanmarja dabei. Ein kleiner, aber wirklich nur kleiner, Schuß Honig-Apfelessig, Pfeffer eingemahlen, Salz gerade soviel wie nicht zu wenig, und am Schluß noch das in mundfeine Stücke zerteilte Lachsfilet dazugegeben. Geschlagen war der Swinigel!
Guten Suppetit!

03 November 2014

Meatballs

YAYR -- Yet another yawning reader.
But wait, could there be something interesting, some little hint that might make my own sooper-dooper-teenie-weenie-shocker-docker meatballs even better? Let's see.
The minced meat
beef? pork? lamb? poultry? mixed? greasy-fatty? lean'n dry? boiled (yes, boiled)?
The onions
raw? white? red? prefried? deep prefried?
The bread
whitebread? drybread? breadcrumbs? water soaked? milk soaked? Not soaked at all?
The egg
One? Two? Three? Four? more?
The garlic
yes? no?
The spices
salt? black pepper? nutmeg? paprika? herbs?
The breading
breadcrumbs? flour? chopped nuts?
The size
tiny? small? egg-sized? baseball-size (whooooaaaah, that's American, English prefer tennisball-size)? Or whatever in between a quail-egg and a strutsimuna (ostrich-egg)?

So you likely have realized by now that apart from the seasoning there are probably more ways to prepare meatballs than vägar bär till Rom. Recently I haved fried the chopped onion first before I added them to the meat. I use the same pan, so there is some grease already in the pan from frying the onions. Thus, I do not take too fatty ground meats, fifteen percent fat or less. I tend to make small sizes, like a table-tennis ball (come on, you know that is a ping-pong ball). And I roll the ready formed meatball in ordinary breadcrumbs from the supermarket.

What I have tried recently is an oriental seasoning with cumin seed, cinnamon, chili, turmeric and caraway. Some meat spice mixture, I bought somewhere in Afrika, don't ask me, what it consists of, went to another flavour of meatballs.

So you see, my recipe for meatballs makes you 365 days a year a different food.

03 November 2014

Wie man Kartoffelbrei nicht macht, aber die Leber gelingt

Kartoffeln schälen, kochen, soweit so gut.
Ich dämpfe sie, statt in Salzwasser zu kochen, in wenig Flüssigkeit aus Gemüse- oder Fleischbrühe (Mariahilf, auch Knarr oder Moggi Brühwürfel genannt). Wenn die mehligkochenden Erdäpfel gar sind, Topf von der Kochstelle nehmen, den Stampfer in den Topf und mit der Brühe zu Mus verarbeiten, ein wenig Muskatnuss hat noch keinem Ree geschadet, dessen Vorname Kartoffelpü lautet. Das gibt ein recht kompaktes Gemisch, dem jetzt für die Milchenthusiasten natürlich Milch, Butter oder Sahne fehlt. Und heute musste es Sahne sein, 12-prozentige ruokakerma. Tja,was sage ich, die Sahne dran, ich denke, das bisschen Sahne, no problem. Ja sitten myös, oli liikaa. Das Mus war danach einfach zu flüssig, aufmontieren mit Butter geht nicht so gut, dann wird das kein Kartoffelbrei, sondern Kartoffelcreme. Also etwas zu dünnflüssig serviert. (Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Milchprodukte - außer ganz frischer Milch oder richtig durchgereiftem Käse - verabscheue?).

Dafür war die Rinderleber exzellent, ganz simple Zubereitungsart: Erst Zwiebeln bei erst geringer, dann mittlerer Hitze glasig und dann braun dünsten, am besten in einem Öl-Butter-Gemisch, wenig salzen und ganz wenig zuckern. Dann die Rinderleber, von allem befreit, was sie sich in der Pfanne kräuseln ließe, in Mehl wenden und den Zwiebeln zur Gesellschaft in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze anbraten. Salzen, ein paar Apfelringe nach dem Wenden der Leber zugeben, einen Schuss Schuß Wasser (woanders als in Finnland darf das auch Cognac sein) angießen, Deckel drauf und bei geringer Hitze noch einige Minuten ziehen lassen. So schmeckte die Leber schon vor fünfzig Jahren. In Ermangelung von Äpfeln habe ich hier puolukkahillo dazu gereicht (und eine Portion Eisbergsalat). Das zieht der Finne sowieso vor.
Das mit dem Salz ist so eine Sache, ich salze beim Kochen sehr sparsam und überlasse das Versalzen dem geschmackspapillenlosen Genießer.

01 November 2014

Milchprodukte - nein danke!

Die sind für mich so schlimm wie Atomkraft. Oksentan. Echt. Wenn hier ein Rezpt mit Milchzutat auftaucht, habe ich es nicht für mich selbst gekocht oder gebacken. The only exception: There is fresh milk. I mean, really fresh milk, from a real cow, milked the same day. I love this milk. But as soon as it becomes old (that means older than the day after milking) to me it is rotten. It has developed a certain grade of sourness, see spoiled milk and become unbearable for me.